War es Wehmut, Traurigkeit oder gar Wut, die mich ergriff, als ich von der Widmung des Schloßbergs in Bauland erfuhr - ich weiß es nicht mehr - egal, der Beschluss war trotz aller Einwendungen da. Man kann dazu stehen wie man will - dafür oder dagegen – ökologisch wie ökonomisch gesehen ist es rechtens und außerdem politisch korrekt mit Mehrheitsbeschluss sowie zusätzlich kirchlich legitimiert. 

 

Die Emotionen aber, die das auslöst, lassen sich nicht leugnen, wenn jahrhundertealter Humus, schattenbringende Laubbäume, Obstbäume mit prallen Früchten, Sträucher, Gräser etc. gerodet werden; Hasen, Rehe, Igel, Schlangen, Vögel auf der Flucht vor den Baumaschinen das Weite suchen (wohin denn?). Ja der Mensch, also jede/r hat es in der Hand, nein zuerst vielmehr im Kopf und erst dann in den Händen, zu denken, zu erwägen, zu entscheiden und dann zu handeln: 
für oder gegen, aber auch in Alternativen, nämlich den Schloßberg zu erhalten, als das was er war und ist:
 

 Natur und Kultur in einem und 

  • nicht nur ein mühsam zu pflegendes Stück Wiese mit faulendem Fallobst und einem steilen, nutzlosen Hang, das Steuern abverlangt und keinen Gewinn abwirft,
  • sondern eben fruchtbare jahrhundertealte Erde mit raren Apfelsorten, Kirschen, Pfirsichen, Nüssen, Beeren, Kräutern, heimischen Tieren... ein Reich für die Naturkunde und außerdem zentral im Ort gelegen.


Es ist traurig, wenn die letzten schattenspendenden Bäume gefällt werden, wenn das, was krumm ist begradigt wird, Beton- und Asphaltflächen sich durchsetzen, Ödnis sich breitmacht und die Temperaturen steigen. Aber man hätte Alternativen, wenn man sie wollte, liese man der Kreativität Raum: in Form eines Parks, eines Ruhe- und Erholungsraums, eines Rückzugsortes, einfach ein Stück ungenutzter und nicht verzweckter Natur - erdig, urig, steirisch - Heimat eben - mit ab und zu abgehaltenen Veranstaltungen – sofern ermöglicht und gewünscht.
Nützen wir sie, schützen wir sie. Ergreifen wir sie doch.
Unsere Chance!

Sollten Sie ihr Nein bereits gesagt haben, überlegen Sie es sich - zweifeln Sie, dann geben Sie sich einen Ruck - sind Sie dafür, dann unterschreiben Sie! Eigenhändig auf einem Unterstützungsformular bei engagierten Leuten im Ort oder auf www.schlossberg-markthartmannsdorf.at bzw. online in der openpetition ebenda.

 
Ganz einfach. Wir bewegen etwas. DANKE!